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Focke-Wulf Nahaufklärer Fw 189 A "Uhu" Schulflugzeug Fw 189 B "E 39.80EUR

Autor: Hans-Peter Dabrowski

Format 21 x 28,5 cm, ca. 264 Seiten mit ca. 700 Fotos und Abbildungen, gebunden
ISBN 978-3-927 697-53-9

Inhalt:
Der Focke-Wulf Nahaufklärer Fw 189 A „Uhu“ galt kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges für diesen speziellen Zweck als eines der modernsten Flugzeuge. Nahaufklärer wurden damals nicht zu Unrecht als das „Auge des Heeres“ bezeichnet. Die Fw 189 A führte die taktische Aufklärung durch, d. h. die aktuelle Situation an der Front mit der Kamera erfassen, feindliche Truppenbewegungen erkunden, Trefferwirkungen von Artillerie und Stukas feststellen, Stellungswechsel, Panzerbewegungen, Nachschubwege melden und gegebenenfalls mit Bordwaffen und Bomben in Erdkämpfe eingreifen. Beste Sicht nach allen Seiten sowie Start- und Landemöglichkeit auf provisorischen Feldflugplätzen waren gefordert. Da der Feind die Gefechtsaufklärung zu verhindern suchte, war eine Rundumverteidigung, Wendigkeit der Maschine und die Möglichkeit, bei Ausfall eines Motor die Flugfähigkeit zu gewährleisten, um die eigenen Linien im Ernstfall noch erreichen zu können. Die Maschine musste leicht zu warten sein, damit sie in kürzester Zeit wieder einsatzbereit war. Um die Rundumsicht und die Verteidigung ermöglichen zu können, wurde der Nahaufklärer Fw 189 A als Flugzeug mit zwei Leitwerksträgern ausgelegt. Der im inneren Flügelteil zwischen den Leitwerksträgern eingebaute Zentralrumpf konnte so ohne Behinderung auch im hinteren Segment großzügig verglast und mit einer drehbaren Hecklafette ausgerüstet werden. Der „Uhu“ war für drei Besatzungsmitglieder ausgelegt: Flugzeugführer, Beobachter und Bordschütze. Das unbewaffnete Schulflugzeug Fw 189 B „Eule“ war für fünf Mann Besatzung vorgesehen: Fluglehrer, Flugschüler, Funklehrer, Funkschüler und ein weiterer Schüler. Die Besatzung des Schlachtflugzeuges Fw 189 C bestand nur aus zwei Mann: Flugzeugführer und Bordschütze. Der Nahaufklärer Fw 189 A war – obwohl seit Herbst 1944 aus dem Fertigungs- und Reparaturprogramm gestrichen – bis zum letzten Kriegstag im Einsatz. Einige „Uhu“-Wracks liegen noch heute in den endlosen russischen Wäldern. Eines davon wurde 1992 geborgen und soll vollständig restauriert werden.

Dieses Produkt haben wir am Donnerstag, 18. September 2008 in unseren Katalog aufgenommen.
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